Zum Inhalt

 

In dem Buch erzählt der Autor, was er, von Sevilla nach Santiago de Compostela pilgernd, erlebte:

Als Fremder zog er auf den "Silberweg" hinaus und beendete ihn als Beheimateter. Meditationen laden zu einer Reise zum Ich ein.

Teils ernste, teils humorvolle Begegnungen mit Pilgern und helfenden flügellosen Engeln sowie kleine Abenteuer werden vor den Augen des Lesers lebendig. Dazwischen eingeflochten sind Schilderungen über Sitten und Bräuche keltiberischer Stämme, über Ereignisse aus der spanischen Geschichte, über Leben und Werk großer Könige und Heiligen. Beschreibungen von Kultur und Natur der durchwanderten Regionen Andalusiens, Extremaduras und Altkastiliens schüren im Leser die Sehnsucht, den Weg selbst einmal zu gehen.

 

Zeichnungen von Johannes Morten illustrieren imposante Sehenswürdigkeiten und regen den Betrachter an, die eigene Phantasie spielen zu lassen.


 

Zum Inhalt

 

Zwölf Männer und Frauen gehen singend und schweigend, scherzend und streitend von Paris nach Chartres. Deutsche und Franzosen, Polen und eine Libanesin. Ein Priester zusammen mit einem Atheisten, eine fromme Katholikin Hand in Hand mit einer kritischen Protestantin, ein glückstrahlendes Ehepaar gemeinsam mit einem kriselnden Verlobtenpaar. Denkbar verschieden die Triebfedern ihres Pilgerns: Dankbarkeit für wiedererlangten Glauben, Suche nach einem Weg aus der Sinnkrise heraus, Freude am Singen und Wandern. Die Pilger teilen miteinander Brot und Blasen, Wind und Wetter, aber auch ihre Ängste und Hoffnungen. Sie stellen sich vielen Fragen. Die wesentlichste lautet:  Was ist der Sinn meines Lebens?

Die Antworten reichen von 'Lebe das Unmögliche!' über 'Pflücke den Tag!' bis hin zu 'Wozu überhaupt leben?' Auch der Leser wird angeregt zu antworten: 'Und ich, was sage ich?' Diese Chartreser Geschichten sind eine zeitgemäße Variante von Geoffrey Chaucers "Canterbury-Erzählungen".

 


 

Zum Inhalt

 

800 Kilometer zu Fuß über die rauen Pyrenäen, durch das liebliche Weinland der Rioja, die sonnengeschwängerte Meseta sowie durch Bierzo, den Garten Spaniens, und das regenreiche Galicien bis zum Leuchtturm des Glaubens: Santiago de Compostela. 30 Tage lang pilgert der Autor allein und doch nicht einsam. Ein Weg-gefährte begleitet ihn. Freund Findling ist jedoch kein Mensch, sondern ein Knüppel aus Holz. Miteinander scherzen und streiten sie und erfreuen sich an dem Kostbarsten, was der Jakobsweg zu schenken vermag: der Quelle geistig-geistlichen Lebens, der Stille. Als Seelen-nahrung erweisen sich die Begegnungen mit anderen Pilgern: Mit der nach dem Mittelalter hungernden Mary; mit einem Professor der Romanistik, der in Semester-ferien als Hostalero zum Professor der Nächstenliebe wird; mit dem radelnden Ralf, der mit dem "Jakobus-Hokuspokus" nichts am Hut haben will; mit Pfadfindern aus der Emilia-Romagna, die Gott danken, dass er den Italienern die köstlichste Speise der Welt geschenkt hat: die pasta; mit den letzten "Templern", die Pilgern in der Ödnis Gastfreundschaft gewähren. Am Buchende angelangt, überkommt den Leser leichte Wehmut: Freund Findling tritt die Rückreise nicht an, sondern bleibt in Compostela, um Kindern zu helfen. Der Autor krebst im wörtlichen und im übertragenen Sinne: Er geht rückwärts, um die schmerzenden Knie zu entlasten, und deutet rückschauend scheinbar belanglose Begebenheiten als Wendepunkte seines Lebens.